der single-trend
laut statistik austria ist die zahl der singlehaushalte von 1986 bis 2016 von 779 000 auf 1 429 000 gestiegen. im selben zeitraum ist die bevölkerungszahl um 15 % gestiegen. die größte gruppe der singlehaushalte sind die über 65-jährigen. sie umfasst 499 000 menschen.
diese entwicklung hat fürs erste praktische auswirkungen. es wurden 1,05 mio mehr wohnungen benötigt. die zahl der haushalte stieg von 2,82 mio auf 3,87 mio.
als single zu leben kann zu vereinsamung und soziopathie führen. menschen meiden andere menschen und verändern ihr sozialverhalten. sozialkontakte reduzieren sich auf haustiere und (soziale) medien.
ein oftmals ignorierter fakt ist, dass allein lebende menschen in lebensbedrohlichen situationen erheblich später aufgefunden werden als menschen in mehr-personen-haushalten. das hat mit sicherheit einen spürbaren einfluss auf die lebenserwartung. steigt der trend zu einzelhaushalten weiterhin, könnte das auch zu einer ursache dafür werden, dass die lebenserwartung in hinkunft nicht mehr steigt, sondern stagniert oder sogar rückläufig wird.
ich erinnere mich im speziellen an einen bekannten, der mehrmals einen akut lebensbedrohlichen zustand überlebte, weil er sofort aufgefunden wurde. als single wäre er sehr wahrscheinlich seit mehr als 10 jahren tot. so erfreut er sich heute einer stabilen gesundheit.
in der nachbargemeinde wurde ein 62-jähriger tot in der wohnung aufgefunden, nachdem er zwei tage nicht erreichbar war.
studien über die lebenserwartung von singles sind mir nicht bekannt. auch nicht über die ursachen möglicher unterschiede.
die entwicklung zu singlehaushalten könnte auch für sozial-organisationen wie auch anderen organisationen interessant sein. arbeit in solchen organisationen bietet soziale kontakte und sinn. letzteres ist vielerorts verloren gegangen. und sie bieten struktur im tagesablauf als auch eine motivation, sich zu bewegen. in der management-theorie heisst es ja auch, wer leistung will, muss sinn bieten.
diese entwicklung hat fürs erste praktische auswirkungen. es wurden 1,05 mio mehr wohnungen benötigt. die zahl der haushalte stieg von 2,82 mio auf 3,87 mio.
als single zu leben kann zu vereinsamung und soziopathie führen. menschen meiden andere menschen und verändern ihr sozialverhalten. sozialkontakte reduzieren sich auf haustiere und (soziale) medien.
ein oftmals ignorierter fakt ist, dass allein lebende menschen in lebensbedrohlichen situationen erheblich später aufgefunden werden als menschen in mehr-personen-haushalten. das hat mit sicherheit einen spürbaren einfluss auf die lebenserwartung. steigt der trend zu einzelhaushalten weiterhin, könnte das auch zu einer ursache dafür werden, dass die lebenserwartung in hinkunft nicht mehr steigt, sondern stagniert oder sogar rückläufig wird.
ich erinnere mich im speziellen an einen bekannten, der mehrmals einen akut lebensbedrohlichen zustand überlebte, weil er sofort aufgefunden wurde. als single wäre er sehr wahrscheinlich seit mehr als 10 jahren tot. so erfreut er sich heute einer stabilen gesundheit.
in der nachbargemeinde wurde ein 62-jähriger tot in der wohnung aufgefunden, nachdem er zwei tage nicht erreichbar war.
studien über die lebenserwartung von singles sind mir nicht bekannt. auch nicht über die ursachen möglicher unterschiede.
die entwicklung zu singlehaushalten könnte auch für sozial-organisationen wie auch anderen organisationen interessant sein. arbeit in solchen organisationen bietet soziale kontakte und sinn. letzteres ist vielerorts verloren gegangen. und sie bieten struktur im tagesablauf als auch eine motivation, sich zu bewegen. in der management-theorie heisst es ja auch, wer leistung will, muss sinn bieten.
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